Philipp Hanslik: Was der ESC über die Linke offenbart
Ein Gespräch über die Politisierung des Eurovision Song Contest, Antisemitismus und die Rolle islamistischer Kundgebungen.
In dieser Folge von „based.“ ist der Podcaster Philipp Hanslik („A Distanza“) zu Gast, der beruflich Bildungsangebote zum Judentum und Antisemitismus mit dem deutsch-israelischen Rapper Ben Salomo umsetzt. Anlass ist der Eurovision Song Contest, der laut Regeln eine „unpolitische“ Veranstaltung sein soll – in der Realität aber, so das Gespräch, nie war.
Ein politischer Musikwettbewerb
Diskutiert wird die Ideologisierung des Wettbewerbs und die Frage, ob ein Musikwettbewerb zwischen so vielen Ländern überhaupt unpolitisch sein kann. Im Zentrum steht der Umgang mit der israelischen Teilnehmerin Eden Golan und der Hass und Hohn, dem sie ausgesetzt war – auch von anderen Künstlern. Hanslik ordnet ein, wie er den Antisemitismus rund um den ESC wahrgenommen hat und ob es sich dabei um mehr als Selbstinszenierung handelt.
Antisemitismus und die Linke
Das Gespräch greift das Thema Antisemitismus größer auf und fragt nach dem Unwissen hinter heutigen linken Protesten. Warum wähnen sich vermeintliche „Pro Palästina“-Demonstranten auf der richtigen Seite, auch ohne zu wissen, von welchem „River“ und welchem „Sea“ sie sprechen? Und wie kommt es zur Querfront solcher Gruppen mit Islamisten?
Kalifatforderungen und Bildungsarbeit
Nach einer erneuten Kundgebung der vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Organisation „Muslim Interaktiv“, auf der ein Kalifat gefordert wurde, geht es auch um die Frage, ob diese Demonstranten eine reelle Gefahr darstellen und wie die Politik mit Islamismus umgeht. Zudem berichtet Hanslik von seinen Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit muslimischen Schülern beim Thema Antisemitismus.
Kurzfassung der Folge — das ganze Gespräch hört ihr im Podcast.
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