Europawahl-Analyse mit Alexander Kissler
Zum Abschluss des Europa-Spezials ordnet der NZZ-Journalist die Ergebnisse der Europawahl ein.
Die Stimmen sind ausgezählt, Siege werden gefeiert und bittere Niederlagen verarbeitet: Zum Abschluss des Europa-Spezials von based. blickt Alexander Kissler von der Neuen Zürcher Zeitung gemeinsam mit den Moderatoren auf die Ergebnisse der Europawahl. Es ist bereits sein zweiter Auftritt im Podcast.
Gewinner und Verlierer
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Kanzlerpartei mit ihrem schlechtesten bundesweiten Ergebnis von 13,9 Prozent umgeht. In Frankreich hat Emmanuel Macron nach der deutlichen Niederlage Neuwahlen angekündigt – die Runde diskutiert, ob ein solcher Schritt auch in Deutschland eine Option wäre. Als Siegerin der Wahl gilt die Union, die rund 30 Prozent auf sich vereinen konnte. Kissler wird gefragt, wie überzeugend dieses Ergebnis ist und was es bereits für die Bundestagswahl 2025 bedeuten könnte.
Ampel, FDP und der Blick nach Europa
Die Ampelparteien kommen zusammen auf ähnlich viele Stimmen wie die Union allein. Besonders die Grünen mussten mit 8,6 Prozentpunkten deutliche Einbußen hinnehmen – ein Anlass zu fragen, ob die Partei ihren als paternalistisch beschriebenen Kurs ändern wird. Die FDP bleibt mit 5 Prozent auf ähnlichem Niveau, obwohl jüngste Umfragen sie bei 3 Prozent gesehen hatten.
Rechtsruck und Kommission
Natürlich geht es auch um das Erstarken der AfD und anderer Rechtspopulisten in Europa und die Frage, ob von einem echten Rechtsruck und einer Gefahr die Rede sein kann. Zum Abschluss ordnet Kissler die Verhandlungen um die EU-Kommission ein: Bleibt Ursula von der Leyen Kommissionspräsidentin, und welche Fraktionen landen mit der EVP in der Kommission? Das hört ihr im letzten Teil des Europa-Spezials bei based.
Kurzfassung der Folge — das ganze Gespräch hört ihr im Podcast.
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