Wie antisemitisch ist die linke Kulturbranche?
Die Schauspielerin und Journalistin Sarah Maria Sander über ihren Rauswurf aus einem Filmprojekt, Morddrohungen und Antisemitismus im Kulturbetrieb.
Sarah Maria Sander sollte die Hauptrolle in einem Film übernehmen, den sie selbst mitgeschrieben hatte. Dann wurde sie aus dem Projekt geworfen. Der Grund, sagt sie, sei ihre öffentliche Haltung zu Israel gewesen. Seitdem konzentriert sie sich auf ihre Arbeit als Journalistin.
Ein Alltag unter Sicherheitsvorkehrungen
Ihr Postfach sei voll mit Hunderten Morddrohungen, erzählt Sander. Zu ihrem Alltag gehörten inzwischen Sicherheitsgespräche mit dem LKA, ganze Berliner Bezirke meide sie.
Antisemitismus im Kulturbetrieb
Im Gespräch beschreibt Sander, was sie als Cancel Culture in der Kunst erlebt, dazu einen aus ihrer Sicht salonfähigen Antisemitismus von links. Auch beim Framing der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sieht sie Probleme.
Bleiben oder gehen?
Am Ende steht eine Frage, die sich Sander wie viele andere Jüdinnen und Juden stellt: wie lange sie noch bleiben kann.
Kurzfassung der Folge — das ganze Gespräch hört ihr im Podcast.
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